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Geschichte
der Reflexzonentherapie am Fuß (RZF)

Um 1900 wurde die Reflexzonentherapie am Fuß zum ersten
Mal durch den Amerikaner William Fitzgerald dokumentiert.
Aus rudimentär erhaltenen, in mündlicher und bildlicher
Form von Mittel- u. Nordamerikanischen Indianern überlieferten
Informationen gestaltete er die "Zone Therapy".
In den frühen 30er Jahren kam Eunice Ingham
(Massagetherapeutin) mit der Arbeit von Fitzgerald in Berührung
und entwickelte sie weiter zur "Reflexogology".
Hier in Deutschland wurde die RZF von Hanne Marquardt
publik gemacht und weiter differenziert.


Wie funktioniert die Reflexzonentherapie am Fuß?

Es gibt Ähnlichkeiten zwischen der Form des Fußes und einem
sitzenden Menschen. Der Fußrücken zeigt die Vorderseite
des Menschen, die Fußsohle zeigt die Rückseite des
Menschen. Die RZ von Kopf und Hals finden sich an den
Zehen, die RZ von Brustkorb und Oberbauch entsprechen dem
Mittelfuß und die RZ von Becken und Bauchraum finden sich
von den Fußwurzelknochen bis zu den Knöcheln.

Anhand von Druck oder rhythmischer Bewegung des Daumens am Fuß
werden die einzelnen Zonen stimuliert oder sediert. So können
mit dieser Therapieform Beschwerden reguliert oder
beeinflusst werden.


Wann wende ich RZF an?

Die RZF kann zur Prophylaxe und zur Behandlung vieler Störungen
angewandt werden. Hier einige Beispiele:
Schmerzzustände des Bewegungsapparates, Migräne,
Schmerzen vor oder während der Menstruation, Schlafstörungen,
Narbenbehandlung, bei Kindern mit Blähungen,
Drei-Monats-Koliken, häufigem Spucken etc.


Wie lange dauert die Therapie?

Die Dauer der Therapie ist abhängig von der Art der
Erkrankung. Sie kann als alleinige Therapie oder ergänzend
zu z.B. Osteopathie eingesetzt werden. Eine Behandlung
dauert 30 Min. bis 1 Std.
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