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Die japanische Akupunktur kennt die gleichen
Akupunkturpunkte und Meridiane wie die chinesische
Akupunktur. Diese Kenntnisse wurden im 6. Jahrhundert von
einem chinesischen Arzt nach Japan gebracht. Dort gingen
sie ihre eigenen Wege, es entwickelten sich eigene
Konzepte und Ideen.
Ein
großer Unterschied liegt in der Diagnose. Bei der
japanischen Akupunktur spielt die so genannte Haradiagnose
eine entscheidende Rolle: Ich suche Druckpunkte im Bereich
des Bauches. Finde ich schmerzempfindliche Stellen, so
geben diese Hinweise auf Störungen jeglicher Art. Durch
das Setzen von feinsten Nadeln werden die Störungen
aufgehoben , der Bauch wird weicher, die Schmerzen
verschwinden und sie Selbstheilungskräfte sind aktiviert.
Eine
Kombination aus japanischer und chinesischer Akupunktur
hat sich in meiner Arbeit als sehr effektiv erwiesen, weil
ich so noch individueller auf meine Patienten eingehen
kann.
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